Maissirup als Farbfilter
Experiment Nr.: 9.10.14
Neu
seit 07/26
Maissirup wird auf einem Leuchtpult von unten mit weissem Licht durchleuchtet.
Zwischen Leuchtpult und Sirup befindet sich eine Polarisationsfolie, die das Licht linear polarisiert.
Eine zweite, drehbare Polarisationsfolie liegt als Analysator über dem Gefäss.
Beim Drehen des Analysators erscheint der farblose Maissirup in unterschiedlichen, kräftigen Farben.
Die Zuckermoleküle im Maissirup sind chiral und machen den Sirup optisch aktiv. Beim Durchgang durch den Sirup wird deshalb die Polarisationsebene des Lichts gedreht. Der Drehwinkel hängt von der durchlaufenen Schichtdicke und von der Wellenlänge des Lichts ab. Die verschiedenen Spektralfarben des weissen Lichts verlassen den Sirup daher mit unterschiedlich gedrehten Polarisationsebenen.
Der Analysator lässt je nach seiner Stellung manche Wellenlängen stärker und andere schwächer hindurch. Der gesamte Aufbau wirkt somit wie ein drehbar einstellbarer, breitbandiger Farbfilter; die Farben entstehen durch die veränderte spektrale Zusammensetzung des Lichtes und nicht durch eine Färbung des Sirups.
Die Zuckermoleküle im Maissirup sind chiral und machen den Sirup optisch aktiv. Beim Durchgang durch den Sirup wird deshalb die Polarisationsebene des Lichts gedreht. Der Drehwinkel hängt von der durchlaufenen Schichtdicke und von der Wellenlänge des Lichts ab. Die verschiedenen Spektralfarben des weissen Lichts verlassen den Sirup daher mit unterschiedlich gedrehten Polarisationsebenen.
Der Analysator lässt je nach seiner Stellung manche Wellenlängen stärker und andere schwächer hindurch. Der gesamte Aufbau wirkt somit wie ein drehbar einstellbarer, breitbandiger Farbfilter; die Farben entstehen durch die veränderte spektrale Zusammensetzung des Lichtes und nicht durch eine Färbung des Sirups.